Über die Aktion
Hamburg 2007mal fair
Nach der erfolgreichen
Fußball-Aktion des letzten Jahres setzte das Aktionsbündnis der entwicklungspolitischen Hamburger Organisationen und des Hamburger Senats seine Zusammenarbeit unter dem Motto Hamburg 2007mal fair im Jahr 2007 und 2008 fort. Wieder wollten wir über Ungerechtigkeiten im Welthandel aufklären und einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kleinbauern und Plantagenarbeitern in Westafrika, Mittel- und Südamerika.
Schokolade - zart, mit bitterem Nachgeschmack
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Aus sowas wird mal Schokolade? |
Schokolade versüßt unser Leben hier. In der Karibik aber und in Westafrika, wo die Kakaobohne angebaut wird, verursacht sie bittere Not. Sie wird unter unmenschlichen Bedingungen angebaut, mit Hilfe von Ausbeutung, schlimmster Kinderarbeit bis hin zu Menschenhandel und Sklaverei. Ihr Preis schwankt so stark, dass die Kakaobauern kein gesichertes Einkommen zum Leben haben und ihre Kinder auf den Kakaoplantagen hart mitarbeiten müssen.
Doch der verstärkte Absatz von fair gehandelten Kakaoprodukten kann den Teufelskreis aus Preisdruck und Verarmung in den Anbauländern durchbrechen. Mit dem Kauf fair gehandelter Schokolade kann jeder seinen Beitrag dazu leisten, dass Bauern und Plantagenarbeiter wieder angemessen bezahlt werden. Nur wer satt wird, kann auf die Arbeitskraft seiner Kinder verzichten und sie zur Schule schicken. Und nur, wenn die Kinder lesen und schreiben lernen, haben sie später eine Chance auf ein besseres Leben.
Fairness braucht Information
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Daraus kann viel Schoko gemacht werden |
Über diese
Hintergründe klärten die
Aktionspartner mit vielfältigen
Bildungsangeboten auf und luden das ganze Jahr hindurch zum Mitmachen beim Einsatz für mehr Fairness ein. In Workshops für Schulklassen, Ausstellungen, Aktionen, Theater und mit Bildungsmaterialien informierten wir über die Lebensbedingungen derjenigen Menschen, die vom Kakaoanbau leben müssen: z. B. in der Elfenbeinküste, Bolivien und der Dominikanischen Republik. Am Beispiel von Kakao und Schokolade wollten wir darüber hinaus auch das allgemeine Bewusstsein für den
Fairen Handel und für soziale Gerechtigkeit schärfen.
Der Auftrag lautete: Werde Schokoagent 2007 !
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Kakao birgt viele Geheimnisse. Entdecke sie! |
Jeder konnte die Idee von Fairness in Schule, Familie und Betrieb verbreiten, indem sie oder er zum Schokoagenten 2007 wurde. Besonders Schulen und Jugendgruppen waren aufgefordert, sich im Auftrag der süßen Fairsuchung eine Lizenz zum Fairnaschen zu erwerben.
Dokumentiert wurden die Einsätze mit Foto auf der Webseite von Hamburg 2007mal fair im
großen Agentenpuzzle. Auf besonders engagierte und pfiffige Agenten warteten außerdem Preise und eine besondere
Auszeichnung im Rathaus. Unter allen Schoko-Agenten wurden
10 Geschenkkörbe mit einem signierten Hamburg-Fußball und weiteren Produkten aus dem Fairen Handel verlost!
Bei der Erfüllung ihres Auftrags erhielten die Schoko-Agenten Hilfe von höchster Stelle: Hamburger Prominente aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützten als die Edlen von
Hamburgs Fairer Tafel-Runde die Aktion mit ihrem Namen und ihrem Engagement.
Die "Hamburger Süße Fairsuchung"...
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Die "Süße Fairsuchung" - Zum verschenken und vernaschen |
...bot hochwertige Kakao- und Schokoladenprodukte aus Fairem Handel, die exklusiv im Rahmen der Aktion Hamburg 2007malfair zusammengestellt wurden. Die exquisite Geschenkbox mit 740 gr. feinster Schokolade war im Süd-Nord-Kontor, in Hamburger Weltläden und in anderen Verkaufsstellen erhältlich und ist inzwischen vergriffen.
Wer das Sortiment der Bio-Schokoriegel kennen lernen wollte, konnte es mit den "Fairen Hamburger 4" versuchen, einer Zusammenstellung von vier verschiedenen Schoko-Riegel aus Fairem Handel in Bio-Qualität, die besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt sind. Die Fairen Hamburger 4 sind weiterhin im Süd-Nord-Kontor erhältlich.
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Eine vielseitige Fairsuchung... |
Es handelt sich hierbei um eine Zusammenstellung von vier verschiedenen Schoko-Riegel aus Fairem Handel in Bio-Qualität, die besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt sind.
Weitere fair gehandelte Kakao- und Schokoladenprodukte gibt es in vielen Variationen und Geschmacksrichtungen vor allem in Hamburger Weltläden, aber auch in anderen Verkaufsstellen.
Die Aktion Hamburg 2007mal fair ist nur möglich dank der Unterstützung durch den Hamburger Senat und die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung.